Geburtserfahrung
- Pro:
- OP
- Kontra:
- alles andere
- Krankheitsbild:
- Geburt
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Die Geburt meines Sohnes ist nun schon fast 7 Jahre her. Nun werde ich wieder Mama und schaue mich diesmal nach einem anderen Haus um.
Für alle die positive Erfahrungen gemacht haben, freut es mich. Ich hatte leider kein Glück.
Ich war erst 18 Jahre alt und hatte von nichts Ahnung. Ich bekam Cytotec und hatte daraufhin 16 Stunden lang schreckliche Wehen, teilweise Wehenstürme. Die erste Hebamme war ein Engel, als wäre sie von Himmel geschickt worden. Ich glaube wäre sie geblieben, hätten wir das vielleicht sogar auf natürliche Weise gerockt. Danach kam eine sehr junge Hebamme, der es irgendwie egal war, wie es mir geht. Sie hat meine Mama, meine einzige Begleitperson als sie sich was zu trinken besorgt hat abgefangen und ihr gesagt sie solle doch aufs Zimmer gehen, ich würde schlafen. Ich hab stundenlang allein im Zimmer gelegen und gewartet bis sie vom „Trinken holen“ endlich wieder kommt, auf Nachfragte sagte man mir, meine Mutter hätte sich zum Schlafen hingelegt … Gut ausgespielt. Danach sollte ich eine PDA bekommen, obwohl ich sagte ich möchte die Infusion mit den Schmerzmitteln nochmal (man konnte sie 2x erhalten) sagte man mir „Irgendwann müssen wir die doch sowieso legen“ Ich habe ein Mittel erhalten dass die Wehen kurz unterbrechen soll. In der Zeit hat der Anästhesist mich sooo lange aufgeklärt, bis dieses nachließ . Als man mir das nochmal geben wollte, sagte ich ich falle dann in Ohnmacht.- Passiert schon nicht, hieß es -gespritzt und weg war ich.
Nach dem dann Blut am Kopf entnommen wurde und der O2 Gehalt zu niedrig wurde, kam die junge Hebamme völlig panisch hinein kramte Dinge zusammen und meinte wir brechen die Geburt ab! Verstand ich nicht- dann meinte sie es gibt einen Not-KS. Als ich Dinge erfragte wurde mir den Augen gerollt.
Auf der Mutter Kind Station war man sauer und meinte „Das ist ein KH, hier wird nichts auf den Boden geworfen“ weil mir beim Stillversuch das Kissen runterfiel. Dann wurde meinem Sohn Nachts einfach Aptamil gegeben.


2 Kommentare
Wir knabberten an den besagten 10% und somit kam eine Mitarbeiterin herein die uns sehr forsch darauf hinwies das wir jetzt zuführen müssen!! Einem 2 Tage alten Babys das 2 Wochen zu früh kam 50ml alle 2 Stunden nachdem sich unser Sohn mehrmals die Nacht übergeben hatte, haben wir auf unser Bauchgefühl gehört und die Menge selbstständig reduziert, er nahm gut zu und wir konnten schnell nach Hause, dort kam dann endlich der Milcheinschuss und wir hatten Zeit uns entspannt mit dem Thema stillen auseinander zu setzen.
Dank 2 engagierten Kinderärztinnen die uns gezeigt hatten wie wir mit einen Spritze anstatt einer Flasche füttern konnten haben wir es trotzdem geschafft, das die Brust trotz der ganzen Strapazen zu Hause noch akzeptiert wurde.
Zudem muss ich anmerken das eine Krankenschwester so dermaßen nach Parfüm gerochen hat, das selbst mein Mann als er wieder kam fragte was hier denn so riecht, da war die Dame schon eine Stunde nicht mehr da.
Also kurz gesagt,
Kreisaal super! Mutter Kind Station leider sehr
zufrieden…